Regionale Lieferanten/Erzeuger
mit Zertifizierung

Brot und Backwaren

Bäckerei Johann Utters & Sohn

Wir sind seit 1931 eine handwerklich arbeitende Bäckerei, mit Bäckermeister Josef Utters in der Hand der dritten Generation. Das regionale Getreide vermahlen wir frisch vor der Verarbeitung sortenrein auf unseren 5 Getreidemühlen. So erhalten wir alle Nährstoffe und den vollen Geschmack für unsere Backwaren.
Seit 2004 backen wir bestimmte Brot- und Gebäcksorten im direkt befeuerten Holzbackofen.
"Wir arbeiten am und mit unserem Brot. Nicht mehr, nicht weniger. Neuigkeiten, neue Produkte und Zutaten werden Sie auch öfter entdecken, aber wir können und wollen nicht jedem Trend nachjagen. Dafür ist unser Brot dann aber auch nächstes Jahr genau so gut, wie vor 1, 10 oder 100 Jahren. Darauf können Sie sich verlassen."
Hauptstraße 6
54552 Dockweiler
www.brotkunst.de


Eier, Geflügel

Allmescher Biohof

Nahrungsmittelqualität ist Vertrauenssache
Wir möchten durch erstklassige Fleischqualität Ihr Vertrauen gewinnen. Neben der Produktqualität steht dabei auch die umweltverträgliche Nutzung unserer landwirtschaftlichen Ressourcen durch umweltschonenden Landbau im Vordergrund unserer Arbeit.
Unsere Tiere (Piemonteser Fleischrinder) werden in unserem mittelständischen Familien-Betrieb auf den Höhenlagen der Mosel nach den Richtlinien des Biolandverbandes gehalten. Die Jungtiere bleiben während der ersten acht Monate bei den Muttertieren.
Sie ernähren sich ausschließlich von selbsterzeugtem, hofeigenem Futter und sind das gesamte Frühjahr sowie Sommer und Herbst auf der Weide. Lediglich in den winterlichen Frostperioden befinden sich die Tiere in Gruppen-Stallungen in Freilaufhaltung. So leben unsere Rinder von der Geburt bis zur Schlachtreife weitestgehend in gesunder und freier Natur.
Unsere Kälber werden von den Muttertieren gestillt, während sich die Rinder beim Weidegang von selbst angebautem Gras ernähren. In der Winterphase dienen als Futtermittel hofeigenes ökologisches Heu, Grassilage und Getreide, dem als Eiweißträger selbstangebaute Erbsen beigemischt werden.
Bio-Eier aus Freilandhaltung
Je besser das Futter, desto besser das Ei. So ist es Selbstverständlich, dass unser Geflügelfutter bester Qualität entspricht.
Zudem achten wir auf Nachhaltigkeit und sorgen dafür, dass in unserem Geflügelfutter keine gentechnisch geänderten Bestandteile vorhanden sind.
Unsere Biohühner leben in einem Hühnermobil und haben freien Auslauf. Durch den mobilen Stall haben die Hühner viel Platz und Licht im Innenbereich und jederzeit Zugang zu frischem Grünfutter im Außenbereich.
Dies garantiert zusammen mit biologisch erzeugtem Futter eine hervorragende Lebens- und damit auch Eierqualität.
Peter Mauer
Auf Allmesch 1
56253 Treis-Karden
www.allmescher-biohof.de


Getreide und Mehl

Kleinbergerhof – Biolandwirtschaft

Wieso biologische Bewirtschaftung: In 1986 habe ich den elterlichen landwirtschaftlichen Betrieb übernommen, nachdem ich in 1985 den „Landwirtschaftlichen Kurs“ beim Demeter Forschungsring in Darmstadt (biologische Dynamische Wirtschaftsweise) besucht hatte. Im gleichen Jahr erfolgte die Umstellung.
Mein Anliegen war und ist es immer noch gesunde Nahrungsmittel zu produzieren und das im Einklang mit den Naturgesetzen. Demzufolge muss die Basis der Boden sein und das insbesondere hinsichtlich von Maßnahmen die das Bodenleben fördern. Mit dem Ziel:
  • gesunder Boden,
  • gesunde Pflanzen,
  • gesunde Tiere,
  • gesunder Mensch,
  • gesunde Umwelt.
Das waren und sind immer noch hohe Ziele, die ich mir gesetzt habe – die aber nicht immer einfach zu erreichen sind. Nicht immer gelingt es mir, die Beikräuter (Distel/Ampfer) in den Griff zu bekommen. In Bezug auf diesen Umstand kommen mir „altes Wissen“ und „neueste Erkenntnisse" zu Gute.
Ein Beispiel: In einer Handvoll Erde sind mehr Lebewesen vorhanden als Menschen auf unserer Erde. Nach meinen Erkenntnissen verarmen im konventionellen Anbauverfahren die Böden hinsichtlich der Bodenaktivität (Bodenlebewesen – siehe weiter unten –) durch den Einsatz der chemischen Dünge- und Spritzmittel. In diesem Millieu können nur die wenigsten Microorganismen überleben.
In einer naturgemäßen Landwirtschaft wird das Bodenleben ganz bewusst gefördert, z.B. durch bestimmte Untersaaten und ganz bestimmte Zwischenfrüchte usw. Durch den Einsatz von „effektiven Mikroorganismen“ und selbsthergestellten „pflanzlichen Fermenten“ Und nicht zuletzt durch eine „bodenkonservierende Bodenbearbeitung.“
Und nun kommt das für mich entscheidende: Mit all diesen Maßnahmen fördere ich das so wichtige Bodenleben (Mikroorganismen, Bakterien, Pilze, Hefen, Regenwürmer, Asseln, Springschwänze usw.).
Sie danken es mir, indem sie für mich unsichtbar Tag und Nacht arbeiten. Sie arbeiten Samstags und Sonntags, haben noch nie eine Lohnerhöhung verlangt. Auch sind sie in keiner Gewerkschaft...
Ich muss nur „gut und fürsorglich" zu ihnen sein, so wie ich es oben beschrieben habe. Das ist kein Märchen der Gebrüder Grimm.
Wissenschaftlich ist festgestellt: Mikroben haben die Fähigkeit zu überleben und können sich unter passenden Bedingungen explosionsartig vermehren. Sie sind an allen Lebensprozessen beteiligt (Darm, Haut, den Wurzeln von Pflanzen etc.) praktisch überall da wo Leben stattfindet.
Auf einem Hektar Boden (10.000 qm) leben sage und schreibe 20 Tonnen Mikroben
Wer hätte das gedacht!
Mit diesem Hintergrundwissen wird mein Hof bewirtschaftet. Angebaut werden alte Getreidesorten (Dinkel, Emmer, Waldstaudenroggen, Speisehafer), Kartoffeln, Kirschen und Tafeltrauben.
Hans-Werner Klein
Kleinbergerhof 1
56290 Gödenroth
Mobil 0160 766 0675


Honig

Eifler BIO-HONIG

Von Pflanzen aus Himmel und Erde geschöpft,
von Bienen gesammelt und veredelt,
von uns begleitet und geteilt…

Unsere kleine Bio-Imkerei liegt in Mehren im Landkreis Vulkaneifel.
Drei Honigsorten produzieren wir mit derzeit knapp 30 Bienenvölkern, möglichst fernab von intensiver Landwirtschaft.
Wir orientieren unsere Arbeit an den Bedürfnissen der Biene
und lassen uns dabei von ihr Zusammenhänge der Natur und auch deren Schönheit auf besondere Art immer wieder neu zeigen. Mit großer Ehrfurcht begegnen wir diesem uralten Handwerk und allem was aus dem Bienenvolk geschöpft werden kann. Im Honig spiegelt sich immer die Umgebung wieder, in der er entstanden ist. Daher wandern wir keine speziellen Kulturen an, sondern bauen auf authentische Mischblütenhonige. Vielfalt macht hier den Geschmack.
„Wenn der Honig durch das Sieb tropft, in seiner eigenen Geschwindigkeit, dann strahlt er Ruhe und Vollendung aus – die vielen Mühen der Sammlerinnen, der vielen Generationen von Sommerbienen, sind darin vereint. Der Honig leuchtet von innen heraus. Es ist vollbracht.“
aus „Die Stadtbienen“, Erika Mayr, 2012
Hannah Bicker
Hauptstraße 21
54552 Mehren


Käse und Milchprodukte

Der Schwalbenhof

…liegt am Ortsrand von Berschweiler zwischen Kirn und Idar-Oberstein auf der Höhe des Hunsrück ca. 400 Meter über NN. Die landwirtschaftliche Nutzfläche beträgt 121 ha, davon werden 68 ha als Wiese oder Weide und 53 ha als Acker bewirtschaftet. Als Feldfrüchte werden drei Sorten Brotgetreide (Roggen, Weizen und Dinkel), sowie Kartoffeln, und Zwiebeln angebaut. Als Futterpflanzen fürs Vieh gibt es Klee / Luzernegras und Futterrüben.
Das Herz des Hofes bilden unsere 33 Milchkühe samt eigener Nachzucht (insgesamt ca. 70 Fleckvieh-Rinder), sowie einige Hühner, Wollschweine, 3 Pferde und einer Ziege.
Seit 1979 wirtschaftet der Hof biologisch-dynamisch. Kunstdünger oder Pflanzenschutzmittel werden nicht zum Einsatz gebracht, das Futter für die Tiere wird vom Hof selbst produziert. Nur Viehsalz zur Ergänzung des Natriumbedarfs wird zugekauft! Vom zeitigen Frühjahr bis in den Herbst hinein steht das Jungvieh auf den Sommerweiden und haben die Kühe täglichen Weidegang.
Auf dem Hof leben zur Zeit 15 Menschen. Neben der Betriebsleiter Familie Dorn-Rivert mit ihren Kindern, leben und arbeiteten hier noch bis zu ein Geselle, ein Lehrling und Praktikanten in der Landwirtschaft, die in der Außenwirtschaft tatkräftig mithelfen. Des weiteren finden hier 6 mal im Jahr 14-tägige Landwirtschaftspraktika mit jeweils bis zu 40 Schülern im Alter von 14 bis 16 Jahren statt.
Rathausstraße 37
55608 Berschweiler
www.schwalbenhof.de

Eifeler Bauernkäserei - Hofgemeinschaft Ulmenhof GbR


Der Region verbunden, dem Handwerk verpflichtet
Den in einem idyllischen Seitental der Vulkaneifel gelegenen Ulmenhof bewirtschaften wir seit 1987 nach den Richtlinien der biologisch- organischen Landwirtschaft.
Die 37 Angler Rotvieh- und Allgäuer Braunviehkühe sowie 90 Milchziegen liefern die Milch für unsere Bauernkäserei. Die Weiderindermast erweitert das Angebot, der auf unseren Hof selbsterzeugten Produkten.
Alle unsere Tiere werden in einem modernen Außen- Klima- Stall gehalten. Dies ermöglicht, auch während der Stallperiode im Winter, viel Bewegung in frischer Luft.
Die biologisch- organische Wirtschaftsweise fördert die Erzeugung eines hochwertigen, kräuterreichen und aromatischen Futters. Dies spiegelt sich in Geschmack und Qualität unserer Käsesorten wieder.
Kuh – und Ziegenmilch werden in unserer Bauernkäserei täglich frisch verarbeitet. Alle Käsesorten werden ohne Konservierungsstoffe oder andere Zusatzstoffe hergestellt.
Wir halten Rinder der Rasse Angler Rotvieh. Diese Rasse zeichnet sich durch ihre Robustheit, Widerstandsfähigkeit und ihre besonders guten Inhaltsstoffen aus. Allerdings ist die Milchleistung dieser Rassen deutlich geringer als die der Hochleistungskühe. Das alte Angler Rotvieh ist ein vom Aussterben bedrohtes Nutztier. Durch die Wahl dieser Rasse haben wir uns bewusst gegen Hochleistung, und für eine hohe Milchqualität entschieden. Dies spiegelt sich in Geschmack und Qualität unserer Käsesorten wieder.
Außerdem halten wir Thüringerwaldziegen. Auch diese Rasse ist vom Aussterben bedroht und steht auf der roten Liste der GEH.
Hauptstraße 17
54552 Sarmersbach
www.ulmenhof-gbr.de

wein küsst käse

Seite an Seite mit dem Wein reift in dem alten Schiefergewölbe des Bio-Weinguts Melsheimer an der Mittelmosel eine kulinarische Beson­derheit: handwerklich gefertigter, goldgelber Riesling-Käse.
Jeder Laib wird von Hand aus Weide- und Heu­milch in der Hofkäserei auf dem Schwalbenhof im Hunsrück gekäst, denn als Käser und Affl­neur verarbeite ich die naturbelassene Bio­ Milch selbst. Schließlich soll jeder Käse zu dem aromatischen Wein passen, mit dem er in der Reifung affiniert wird.
Tag für Tag werden die Käselaibe im Weinkeller sorgsam mit Riesling veredelt - viele Wochen, Monate, teils Jahre. Die unverwechselbar gold­farbene Rinde und der einzigartige Geschmack sind das Resultat, wenn der Wein den Käse küsst...
Mosel Affineur
Wolfgang Schultz-Balluf
Dorfstraße 21
- im Weingut Melsheimer -
56861 Reil/ Mosel
+49 151 50810758
wein-kuesst-kaese.business.site/


Rindfleisch

Hofladen Otten

Genießen ohne Reue
Unsere Rinder leben ganzjährig draußen. Dort, wo sie sein sollen. Dort, wo sie am liebsten sind. Natürlich wäre es praktisch, sie im Stall zu halten. Aber da gehören sie nun einmal nicht hin. Saftige grüne Wiesen mit aromatischen Wildkräutern und klares reines Wasser sind alles, was sie brauchen, zumindest den Sommer über. Da die Winter in unserer Region schon einmal etwas strenger werden können, helfen wir schon mal mit Grassilage, Heu und Stroh aus. Dass diese Dreingaben in unbehandelter und natürlicher Form zugegeben werden, versteht sich von selbst. Auf diese Weise ernähren sich die Tiere ganzjährig draußen auf den Weiden unserer Partner BIO-Landwirte.
Alle Rinder werden in unserer hofeigenen Metzgerei im höchsten Maße respektvoll und stressfrei geschlachtet. Die anschließende Verarbeitung erfolgt umgehend, sorgfältig und immer erstklassig
Hochwertiges Fleisch von artgerecht gehaltenen Tieren und nur kurzen Transportwegen.
Norbert Otten
Hauptstraße 36
54558 Strohn
www.bauernhof-otten.de


Säfte, Marmelade

Bio-Obsthof Bender

Wir sind ein biologischer Obstbaubetrieb in Rheinland- Pfalz im Hunsrück.
Unsere bewirtschafte Fläche besteht aus 70 Hektar im Umkreis von 25 km.
Auf diesen Feldern werden Holunder, Sauerkirschen, Süßkirschen und Äpfel angebaut.
Zusätzlich versuchen wir uns seit 2018 an anderen Obstsorten, wie Mini Kiwis und Indianerbananen.
Aus den verschiedenen Obstsorten, werden Säfte, Gelees, Liköre und Schnäpse hergestellt.
Diese Produkte bieten wir neben dem Obstverkauf von Tafeläpfeln, Süßkirschen und den weiteren Sorten in unserem Hofladen an.
Bingener Straße 3
55496 Argenthal
www.obsthof-bender.de


Schweinefleisch

Biohof Althaus-Zell

Die Tierhaltungsstandards unseres Betriebes mit Sitz im Mosel-Hunsrückland liegen weit über den Anfordernissen der EU-Bionorm und der deutschen Bioverbände. Artgerechte Haltung bedeutet für uns: Viel Platz, Bewegung in der Natur, um der natürlichen Neugier und dem Spieltrieb des Schweins soweit wie möglich entgegenkommen. Langsameres Wachstum, natürliche, gesunde Fütterung, sanfte und kurze Tiertransporte sowie ruhige Schlachtprozesse sind ebenso ausschlaggebend für schmackhaftes Fleisch.
Volker Luckenbach und Waltraud Fazio
Althaus 2
56856 Zell-Althaus
www.biohof-althaus-zell.de


Wein, Sekt

Bioweingut Frank Brohl

Weingut Frank Brohl – Kontrollierter ökologischer Anbau!
Seit 1984 arbeiten wir nach den Richtlinien des Bundesverbandes ökologischer Weinbau, und werden von einer unabhängigen Kontrollstelle auf Einhaltung dieser Richtlinien kontrolliert. So hat der umweltbewußte Weingenießer die Sicherheit, daß wir keine umweltbedenklichen Dünge- und Spritzmittel verwenden; nach dem Motto „Wir schenken Ihnen reinen Wein ein!“
Kunst?
Die Kunst des Weinausbaus ist es jedenfalls, der Mittler in einem Austausch zu sein. Das Land ist sichtbar, aber es verbirgt sein Geheimnis. Sache des Weines ist es, das umzukehren: Spiegel einer Landschaft und erst dadurch ihrer Kultur zu sein!
Zum Rosenberg 2
56862 Pünderich
www.weingut-brohl.de

Weingut Melsheimer

Seit fünf Generationen baut die Familie Melsheimer in den steilen Hängen rund um Reil an der Mosel feine (Riesling-) Weine an. Die ökologisch verantwortungsvolle Pflege und Entwicklung unserer Steil- und Steilstlagen ist seit langem unser besonderes Anliegen. Als Steilstlagen – und damit als besonders wertvolles Kulturgut – gelten dabei selbst an der Mosel nur 5 % der Hänge. Bei uns machen sie rund die Hälfte der Fläche aus: In ihnen wächst fast ausschließlich Riesling, denn für Weine dieser Rebsorte ist die Mosel seit Jahrhunderten berühmt, und viele Kenner meinen, dass sie hier ihre vollendetsten Ergebnisse erbringt.
Auf traditionelle, aufwändige Weise und mit viel Herzblut erzeugen wir filigrane, hocharomatische Gewächse und exzellente Sekte; ökologisch seit 1995, Demeter®-zertifiziert seit 2013.
Inhaber: Thorsten Melsheimer
Dorfstraße 21
56861 Reil an der Mosel
www.melsheimer-riesling.de

Weingut Steffens-Keß

Weil wir unsere Weinberge, die Reben und den Wein nicht mit giftigen oder bedenklichen Stoffen belasten wollen, betreiben wir seit 1982 ökologischen Weinbau. Wir pflegen unsere Reben nach ökologischen Gesichtspunkten und unter Kontrolle des ECOVIN-Verbandes. Wir lassen das „Naturprodukt“ Traubensaft so natürlich wie möglich zu Wein heranreifen.
In unseren Weinbergsböden gibt es eine große Artenvielfalt an Pflanzen und Lebewesen. Denn je reicher und vielfältiger das Leben hier ist, desto gesünder und widerstandsfähiger wächst auch die Rebe heran. Deshalb behandeln wir unsere Böden sehr schonend. Wir düngen ausschließlich mit Kompost, Gesteinsmehlen, Mist, Stroh und anderem organischem Material und erhöhen damit die Bodenfruchtbarkeit.
Auch die Begrünung des Bodens mit Wildkräutern fördert die Pflanzenvielfalt im Weinberg. Diese Pflanzen liefern Nährstoffe für unsere Reben und sie vermindern die Anfälligkeit der Monokultur Rebe für Schädlinge und Krankheiten. In diesem intakten Ökosystem unserer Weinberge treten Schädlinge nur in einem vertretbaren Maß auf. Die Natur hilft sich selbst, wenn das Gleichgewicht von Nützlingen und Schädlingen stimmt.
Mit sanft wirkenden Kräuterbrühen, Kräuterjauchen und Gesteinsmehlen bekämpfen wir die Pilzkrankheiten, die auch in einem ökologisch bearbeiteten Weinberg die größte Gefahr für die Rebe darstellen.
Harald Steffens und Marita Keß
Moselstr. 63
56861 Reil / Mosel
www.steffens-kess.de

Stülb – Weingut & Sectmanufaktur

Ökologischer Weinbau seit 1986
Natürlich ist es eine körperliche Herausforderung, mit Hacke, Sense oder Freischneider im hochsommerlichen Weinberg die Reben freizustellen.
Und natürlich sehen wir auch, dass es scheinbar einfachere Möglichkeiten gibt, die Begleitflora zu reduzieren.
Aber wir sind stolz darauf, dass unsere Weinberge, die Kräuter und Insekten kein Glyphosat abbekommen. Und das schon seit 1986.
Ursprünglich war es genau dieser Wunsch, der Verzicht auf Agrarchemikalien, der uns unsere Rebflächen auf ökologischen Anbau umstellen ließ. Seitdem sind Kunstdünger, Herbizide (Spritzmittel gegen „Unkraut“) und Insektizide für uns tabu.
Mit Freude kultivieren wir alte Rebsorten, die an der Mosel zum Teil schon ausgestorben waren: So den Gewürztraminer, den Grauen Burgunder und den Blauen Spätburgunder. Natürlich ist auch der Riesling mit dabei; schließlich gerät er auf dem Schieferboden der Mosel besonders fruchtig und mineralisch. Und wir pflegen im Briedeler Weißerberg den ältesten Muscatellerweinberg der Mosel.
Seit einigen Jahren bekommen unsere alten Reben jungen Zuwachs: Cabernet blanc, Muscaris und Regent. Dies sind Rebsorten, in die Wildreben eingekreuzt worden sind. Dadurch besitzen sie Resistenzeigenschaften gegen Pilzkrankheiten. Damit kommen sie uns sehr entgegen bei unserem ökologischen Anspruch für unsere Stülb-Weine.
Inhaber: Klaus Stülb
Untere Barlstraße 20
56856 Zell-Kaimt
www.stuelb-wein.de